Bruce Straight

Bruce sammelte bereits im Alter von Zwölf die ersten Verkaufserfahrungen in einem in einer amerikanischen Kleinstadt typischen Job für sein Alter: Zeitungsjunge. Am Beginn seiner Karriere hatte Bruce gerade mal 35 Kunden. Als er diesen Job sechs Jahre später aufgab, um aufs College zu gehen, hatte er über 600 Kunden.

 

Da an der University of Michigan kein Unterricht in Verkaufen angeboten wurde, graduierte Bruce in Politikwissenschaft. Um sein Studium zu finanzieren, arbeitete er teilzeit in unterschiedlichen Verkaufsjobs. 1991 verließ Bruce Ann Arbor mit seinem Hochschulabschluss in der Tasche und zog nach Wien. Schnell stellte sich heraus, dass die Nachfrage nach Politikwissenschaftabsolventen, besonders ohne Deutschkenntnisse, eher mager war.

 

Bruce erfand sich neu als Apple Macintosh Computerexperte. Mit einem Anruf bei Wiens größtem Apple Partner überzeugte er den Inhaber, dass er die perfekte Ergänzung für dessen Team sei. Ein hartes Selbstmarketing, wenn man kein Deutsch spricht. Der Inhaber setzte ihn an die technische Hotline. Bruce lernte dabei nicht nur Deutsch und wie man Beschwerden souverän behandelt, sondern, viel wichtiger, wie man diese in Verkaufschancen umwandelt.

 

1993 zog Bruce den Blick von Silicon Graphics auf sich und bekam einen Job im Channel Vertrieb. Er blieb zwei Jahre bei SGI und wechselte 1995 als Geschäftsführer CEE zu Colorbus. Hier erweiterte er seine Fähigkeiten um Strategie und Mitarbeiterführung. Bruce erkannte, dass Mitarbeitermotivation eine spezielle Art des Verkaufens ist, die Fingerspitzen-gefühl, Konsequenz und Vorbildwirkung erfordert.

 

1997 zog Bruce mit Colorbus zurück in die USA um die Position als Xerox Channel Director zu übernehmen. Er wollte unbedingt Teil eines Unternehmens sein, das frisch an die Börse gebracht wurde. Als klar wurde, dass Colorbus diesen Schritt nicht machen würde, wechselte Bruce zu T/R Systems. Bruce war stolz, Teil der erfahrendsten Verkaufsmannschaft zu sein, die ihm je begegnet war. Anfang 2000 notierte das Unternehmen an der NASDAQ. 

 

Im Jänner 2001 kehrte Bruce nach Österreich zurück und begann seine Arbeit für Xerox Österreich. Er gehörte immer zu den Topverkäufern und führte den iGen3, das Flagschiff des Unternehmens, erfolgreich ein.

 

Am 1. Jänner 2006 wagte Bruce den Sprung in die Selbstständigkeit als Verkaufstrainer und Berater. Seit 2008 führt er das Unternehmen gemeinsam mit Astrid Schilcher. Die beiden sind auch privat ein Paar.

 

Wenn Bruce nicht gerade mit Kunden arbeitet, läuft er Marathon. Kilometer um Kilometer seine Runden zu drehen bringt ihn auf neue Ideen. Außerdem ist das Training für Wettkämpfe eine wunderbare Übung, konsequent auf ein Ziel hinzuarbeiten.

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